12.06.1995
| Teckbote | 12.06.1995 |
Deutsche
Berglaufmeisterschaften in Beuren: 500 am Start |
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Läuferfest
trotz dickem Nebel |
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Kirchheimer
hatten schweren Stand - Manfred Schütte Kreisvizemeister |
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(elbe) Welch ein Tag für Beuren. Die Deutschen Berglaufmeisterschaften gestern übertrafen selbst die kühnsten Prognosen der Experten. Quantitativ wie qualitativ. Da war zum einen die Rekordbeteiligung von rund 500 Läufern, die große Begeisterung am Streckenrand (und vor allem die Riesenstimmung im Burghof des Hohenneuffen) - aber vor allem die Spitzenleistungen der Athleten. Das Sahnehäubchen für den hiesigen Leichtathletikbezirk: Die Trochtelfingerin Gudrun de Pay holte sich mit einem fulminanten Rennen den deutschen Meistertitel bei den Damen - natürlich in neuer Streckenrekordzeit (41.04 Minuten). Gudrun de Pays überragender Pendant war der Ludwigshafener Thomas Greger. Der
"Flachländer" aus der Pfalz lieferte
sich einen packenden Zweikampf mit Uli Steidl (SSC
Hanau-Rodenbach), drückte auf der Schlußsteigung
in den Burghof unwiderstehlich aufs Tempo, setzte
sich relativ locker ab und sicherte sich mit drei
Sekunden Vorsprung erstmals die Deutsche Berglaufmeisterschaft.
Über 500 Zuschauer feierten im Burghof freilich
nicht nur den neuen Meister, sondern alle die den
Parcours hinter sich ge-bracht hatten. |
Dramatisches Finale bei den Männern - das gleiche Spiel bei den Damen. Gudrun de Pay kämpfte sich Stück für Stück vor, überholte eine Favoritin nach der anderen und lief schließlich über-glücklich in den Burghof ein. Die letzten Meter wurden für die blon-de Trochtelfingerin zum Triumphzug. Zielkommentar: "Wahnsinn". Kurz und knapp. Daß Gudrun de Pay natürlich im Vorbeigehen
auch die Bezirksmeisterschaft gewann, erübrigt
sich fast zu erwähnen. Bei den Männern wanderte
der Bezirkstitel wieder einmal an Ofterdingens Vorzeigeathlet
Werner Steinhilber. Eine faustdicke Überraschung
gab's dagegen im Kreis Esslingen: Der Sieg von "Haudegen"
Michael Bohsmann (LG Filder) bei den Männern
war's sicher nicht, schon eher der Erfolg der Neuffenerin
Beate Hartmann. "Damit hätte ich nie und
nimmer gerechnet", war die 29jährige mehr
als perplex über den unverhofften Titel. |
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